Flugziele/Bretagne
Die Bretagne und deren Inseln

Die Bretagne ist der raue, äußerste Nordwesten Frankreichs. Sie bildet quasi eine Halbinsel und hat daher große Küstenabschnitte sowohl am Atlantik als auch am Ärmelkanal. An der Spitze, also am äußerst nordwestlichsten Punkt der Region, liegt die Stadt Brest. Zur Region gehören u.a. die Inseln Ouessant (vor Brest gelegen) und Belle Île (im Süden der Region, auf der Höhe von Vannes).

Natürlich ist die Gegend klimatisch und landschaftlich sehr rau, erinnert teilweise (und naheliegendweise) an Südwestengland und Irland. Ein ganz eigenes Gesicht Frankreichs. Dazu kommen die sehr starken Gezeiten an den Küsten. Wer gerne guten Seafood mag, ist in der Bretgane goldrichtig.

Natürlich eignen sich die fantastischen Küsten der Bretagne ganz besonders zur Erkundung von oben. Lediglich mit dem Wetter braucht man etwas Glück. Es ist natürlich meist wechselhaft, kühler als anderswo und oft windig. Aber im Sommer kann es bei entsprechender Großwetterlage auch lange Zeit warm und stabil sein, wobei die Sommersaison natürlich eher kurz ist. Während dessen ist auch hier stets mit der Gefahr von Seenebel zu rechnen. Außerdem ist beim Fliegen auch hier etwas auf die Luftraumstruktur zu achten, denn es gibt relativ viele miltärische Beschränkungs- bzw. Verbotsgebiete.

Beginnen wir mit der Küste am Armelkanal, und zwar von Ost nach West:

Dinard / Pleurtuit St. Malo (LFRD)

Wohl der touristische Schwerpunkt der Bretagne. Dies aufgrund der alten, mustergültigen Bretagne-Stadt St. Malo sowie aufgrund der Nähe des Mont. St. Michel. Auch viele Privatpiloten steuern den Flugplatz LFRD an, um ein paar Tage in der nordöstlichen Bretagne zu verbringen. Es ist ein typischer, französischer Regionalflughafen mit recht guter Infrastruktur für die GA. Allerdings ist auch hier das ILS außer Betrieb genommen worden, so dass es nur noch GPS-Approaches gibt. Und: leider ist auch hier seit 2018 für Schengeneinreisen oder- ausreisen eine vorherige Anmeldung beim lokalen Zoll nötig, und zwar offiziell mit 24 Stunden Vorlauf! Also gut vorausplanen! Die Landegebühren sind moderat.

Der Platz ist außerdem in der Organisation der Abläufe für fremde GA-Flugzeuge etwas umständlich, mit etwas weiten Wegen (speziell zwischen der Tankstelle, den Gras-Abstellflächen und dem Terminal). Dazu kommt, dass diese Wege während der Abfertigung einer Ryanair o.ä, blockiert sind und man mit noch mehr Verzögerung rechnen muss.

Tanken ist aber grundsätzlich zu jeder Zeit möglich, und zwar mit Hilfe des Feuerwehrpersonals, wo man auch die Landegebühren bezahlt. Allerdings ist der Ablauf leider etwas umständlich: man muss nach der Landung von der Tankstelle zu Fuß zur Feuerwehr und dort einen Aktivierungs-Key für die Tanke abholen. Dann wieder zurück. Dazu kommt, dass die Self-Service-Tanken von BP notorisch stur sind und die angewiesenen Schritte exakt eingehalten werden müssen, sonst fließt kein Sprit. Danach wieder zur Feuerwehr zum Bezahlen. Also insgesamt 4x laufen (wenn gerade ein Liner da ist, kann man auch das Vergessen; am Besten man informiert sich vorher über den Flugplan und meidet diese Zeitfenster). Bezahlung mit Kreditkarte oder BP-Karte möglich.

Das Parken von Gäste-Einmots ist in der Hochsaison meistens auf Gras (gegenüber der Feuerwehr). In der Nebensaison kann man häufig auch auf Asphalt parken.

Im Terminal gibt es ein Bistro / Restaurant. Wenn es noch etwas warten kann, sollte man aber an einem der schönen Orte der Küste essen. Ein Taxi nach St. Malo kostet ca. 30 Euro. Alternativ gibt es Leihwagen am Platz - wie immer am besten mit Vorabreservierung. Diejenigen, die den Mont St. Michel besuchen wollen, müssen berücksichtigen, dass es seit ein paar Jahren keinen befahrbaren Damm mehr zur Insel gibt.

Ansonsten ist aber auch der Küstenabschnitt westlich von St. Malo und Dinard bis zum Cap Frehel sehr zu empfehlen. Dieser Abschnitt nennt sich auch "Smaragdküste" und ist deutlich lieblicher als der Rest der bretonischen Küste. Etwas östlich von St. Malo liegt mit Cancale die Austernhauptstadt der Bretagne.

Dinan-Trélivan (LFEB)

Wer es in dieser Gegend gern etwas ruhiger und etwas weniger touristisch hat (oder gerne auf Regionalflughäfen verzicht), sollte das Städtchen Dinan und dessen VFR-Flugplatz, ca. 15 Kilometer südlich von Dinard aufsuchen. Bedenken ist aber, dass es natürlich kein IFR gibt, keine Mietwagen und auch keinen ATS. Außerdem keinen Zoll, was bei Flügen von und nach UK sowie die Kanalinseln ein Faktor sein kann.

Dafür auch keine Gebühren. Außerdem gibt es neben Avgas 100LL hier auch UL91. Terminal für die TOTAL-Card vorhanden. Wer keine TOTAL-Card hat, muss für das Tanken die zweistündige Mittagspause beachten. Es gibt ein Restaurant am Platz.

Und: Die Stadt Dinan ist, obwohl kleiner als St. Malo und auch nicht am Meer gelegen, sehr sehenswert. Die Stadt ist nicht weit vom Platz entfernt, d.h. die Taxifahrt ist nicht allzu teuer.

Saint-Brieuc (LFRT)

In Richtung Westen der Küste entlang kommen wir an die Cóte d'Armor. St. Brieuc (gesprochen: "Saint Briö") ist die nächste nennenswerte Stadt und auch der nächste nennenswerte Flugplatz. Er hat IFR-Verfahren und auch AFIS; letzteren allerdings nur auf Anfrage für kommerzielle Flüge. Daher ist er letztlich "FR-only". Schengen-Einreise ist mit 24h Vorlauf organisierbar. Treibstoff gibt's von TOTAL, mit entsprechendem Terminal für das Carnet.

Die Stadt St. Brieuc liegt nicht direkt am Wasser, sonden 3-4 Kilometer landweinwarts.

Lannion (LFRO)

Nun bewegen wir uns bereits auf die äußerste Nordwestspitze Frankreichs und der Bretagne zu. LFRO ist kontrollierter Regionalflughafen der ebenfalls nicht direkt am Meer liegenden Stadt Lannion. Zu beachten ist lediglich, dass der Tower sonntags nur nachmittags besetzt ist. Gastflugzeuge parken auf dem nördlichen Apron. Wie für einen Regionalflughafen üblich, gibt es Leihwagen im kleinen Terminal. Leider hat der Platz Ende 2016 seinen Status als Grenzübergangspunkt verloren; somit sind seitdem keine Flüge mehr von und zu den Britischen Inseln möglich.

Morlaix Ploujean (LFRU)

Etwas südwestlich von Lannion, schon kurz vor Brest, gibt es diesen Flugplatz mit langer Asphaltbahn und IFR-Verfahren. AFIS ist allerdings nur wochentags besetzt (außerdem die Mittagspause beachten!). Avgas und Jet gibt's von TOTAL (mit Carnet-Terminal). Es gibt ein Restaurant, aber keine Mietwagen am Platz. Die gesamte Gegend ist sehr zerklüftet und damit besonders aus der Luft sehenswert.

Kommen wir nun zur Atlantikküste der Bretagne:

Brest (LFRB)

Die größte Stadt an der Küste der Bretagne, zum Department "Finistère" gehörend. Dementsprechend mit einem recht großen Flughafen ausgestattet. Dieser ist für ULs streng PPR. Der Tower ist H24.

Für Gastflugzeuge gilt hier "mandatory handling". Allerdings kann man sich aber mit Voranmeldung vom loaklen Aeroclub betreuen lassen. Dann nur ganz normale Gebühren. Avgas tanken kann man mit BP-Karte.

Grundsätzlich gilt aber Brest nicht unbedingt als *das* lohneswerte Ziel in der Bretagne.

Im An- und Abflug muss man unbedingt die Prohibited Area LF-P112 beachten!

Ouessant (LFEC)

Kommen wir nun zur kleinen, bretonischen Insel Ouessant, die direkt vor Brest liegt.

Bei schönem Wetter natürlich ein tolles Ziel. Aber es kann natürlich auch etwas rau werden. Insgesamt ist Ouessant der Kanalinsel Alderney nicht unähnlich. AFIS macht offiziell nur Französisch. In der Praxis geht es wohl teilweise auch auf Englisch; am besten sich vorher anmelden und dabei den Funk klären. IFR-Anflüge vorhanden. Interessanter Anflug über die Klippen.

Die Landegebühren sind gering. Es wird aber gebeten, diese auch bei Landung oder Start bei geschlossenem AFIS zu bezahlen. Hierzu gibt es eine Art Briefkasten, wo man die Gebühr einwirft.

In jedem Fall sollte man, bevor man dorthin fliegt, die Unterkunft klären, denn so viele gibt es nicht und im Sommer sind solche Inseln natürlich beliebt. Aufgrund ihrer Größe eignet sich die Insel, um mit dem Fahrrad erkundet zu werden (können geliehen werden, dies muss aber vorab organisiert werden). Sonst ist - außerhalb von Juli und August - schlicht wenig los auf der Insel.

Quimper (LFRQ)

Wenn wir nun beginnen, uns die Altlantiküste südwärts herabzuwegen, treffen wir als nächstes auf die Stadt Quimper, einer Stadt, die ca. 15 Kilometer vom Meer entfernt liegt. Sie besitzt einen stattlichen Regionalflughafen, Quimper-Pluguffan. Es ist auch in Sommer eher sehr wenig los; trotzdem gibt es einen Tower, ein ILS, etc. Der Airport als solcher ist als etwas häßlich zu bezeichnen. Parken auf Gras oder Asphalt. Avgas gibt es von einer fixen BP-Tanke. Das BP-Kartenterminal ist wie immer etwas dämlich. Nachdem das Carnet akzeptiert ist, muss man den Zähler auf null stellen, sonst geht die Pumpe nicht los. Sehr geringe Landegebühren. Achtung: Zoll und Einreise sind während der Sommersaison (Anfang Mai bis Ende September) möglich, außerhalb davon aber nicht; leider steht diese differenzierte Regelung so nur in der AIP und nicht in der VAC.

Ausgang aus dem Flughafen ist durch das Tor neben dem Tower-Gebäude; der Code (um wieder hereinzukommen) steht auf Schild daneben.

Es gibt Mietwagen, aber nur mit Vorreservierung. Die gemachte Zeitangabe für den Mietbeginn sollte wie immer möglichst gut stimmen, denn das Personal kommt häufig nur für Sie an den Platz.

Benodet ist ein hübscher, netter Bade- und Segelsportort, nur gute 10 Kilometer vom Platz in Richtung Süden. Concarneau ist etwas mehr "Stadt"; es gibt eine kleine ummauerte Altstadt im Wasser. Sonst viel Fischfang/ Fischindustrie und Schiffbau. Das "Hotel des Halles" ist absolut in Ordnung.

Das Essen (Seafood) ist überall gut in dieser Gegend. Auch Quimper ist als mustergültige bretonische Großstadt durchaus für einen Tag sehenswert.

Lorient / Lann Bihoue (LFRH)

Nur ca. 30 Kilometer weiter in Richtung Südosten die nächste größere Stadt: Lorient. Der Flughafen ist primär militarisch, kann aber mit Genehmigung auch zivil genutzt werden, auch IFR. Es gibt einen recht aktiven Aeroclub. Gastflugzeuge benötigen eben eine Vorabgenehmigung via e-mail, die man nicht erst im letzten Moment einholen sollte. Dazu gibt es einige flugbetriebliche Beschränkungen. Außerdem sind die Landegebühren recht hoch.

Avgas nur von einer Aeroclub-Tankstelle (TOTAL verkauft hier offiziell nur Jetfuel). Avgas wird wohl auch vom Club eher nicht gerne an Fremde verkauft. Am bestem man meldet sich auch dort vorher an. Keine Gebühren. Es gibt Mietwagen am Platz.

Direkt vor Lorient liegt die Île de Groix, die leider über keinen Flugplatz verfügt. Man kann aber von Lorient aus recht schnell mit der Fähre hinüberfahren.

Vannes-Meucon (LFRV)

Weitere ca. 40 Kilometer in Richtung Südost befinden wir uns nun im äußersten Süden der Bretagne. Die Stadt Vannes grenzt an ein riesiges Binnenmeer, den Golf du Morbihan. In dieser Bucht liegen zahlreiche kleine Inselchen. Teile der Bucht fallen währen der Ebbe komplett trocken. Der Flughafen liegt etwas außerhalb im Norden. Es gibt IFR-Anflüge und auch ein recht neues Terminal mit Bistro. Hier aber leider keine Mietautos (evtl. aber über die Springer organsierbar). Auch hier viel Fallschirmbetrieb. Vorbeifliegende Luftfahrzeuge sollten die Sprungzone unbedingt meiden.

Treibstoff gibt's von TOTAL, wahlweise selbständig per Carnet oder mit Hilfe des Personals (Feuerwehr). Kein Restaurant, sondern nur ein Café am Platz.

Quiberon (LFEQ)

Nun noch ein Highlight der südlichen Bretagne: westlich von Vannes und dem Golf du Morbihan erstreckt sich ein schmale Halbinsel ins Meer hinein: Quiberon. Genau an deren Spitze befindet sich ein sehr schöner GA-Flugplatz. Ein sehr beliebtes Sommerziel bei GA-Reisenden. Der Anflug, speziell auf die 29 direkt über den kleinen Strand hinweg, ist fantastisch. Der Funk des AFIS ist offiziell auf Englisch möglich, es wird aber dennoch überwiegend auf französisch gefunkt. Es läuft alles schon fast ein bisschen südfranzösisch gelockert ab. Einzige Ausnahme: es wird hier - was für Frankreich ungewöhnlich ist - das Tragen von hi-vis jackets gefordert.

Der AFIS ist nur im Hochsommer täglich da. Achtung im Sommer sind Starts während der Mittagspause nicht erlaubt (Landungen schon, dann allerdings ohne AFIS). Überhaupt ist der Platz sehr lärmsensibel. Starts werden grundsätzlich aus Lärmschutzgründen auf der 11 bevorzugt. Gelandet wird eher auf der 29. Auch hier: sehr viel Fallschirmspringbetrieb. Vorbeifliegende Luftfahrzeuge sollten sich fernhalten (es gibt aber keine ausgewiesene Sprungzone).

Es gibt nur Avgas (offiziell kein Jetfuel). Dieses bekommt man entweder selbständig mit eigener TOTAL-Karte oder während der AFIS-Zeiten auch ohne (Bezahlung dann auch mit Kreditkarte möglich). Es gibt ein kleines Bistro am Platz, allerdings mit unregelmäßigen Öffnungszeiten.

Das schöne an Quiberon ist zweierlei: erstens: man fühlt sich, da man von fast allen Seiten von Wasser umgeben ist, wie auf einer richtigen Insel. Und zweitens: man kann vom Platz aus zu Fuß problemlos alles erreichen, also den Jachthafen, den Strand (z.B. direkt im Final zur 29) und auch das Städtchen. Auch ein paar Hotels sind fußläufig zu erreichen, z.B. das relativ einfache Roch Priol (am Flugplatzausgang rechts, am ersten Kreisverkehr links und dann wieder die erste rechts abbiegen). Hier wohnen die meisten Piloten, die nach Quiberon kommen. Man kann hier auch Fahrräder leihen (direkt am Platz auch verfügbar, aber teurer). Auch das Hotel Ibis Thalassa ist noch fußläufig erreichbar, aber teurer, und bietet bei Bedarf Shuttle an. Noch näher (quasi direkt an den Flugplatz angrenzend), aber eben auf der anderen Seite des Flugplatzes, liegt das Hotel Europa, welches ein klein bisschen gehobener ist als das Roch Priol. Der Fußweg ist aber letztlich länger, da man auf der Straße östlich um die Piste herum muss. Selbiges gilt für das Hotel Port Haliguen. Das Hotel Europa bietet auch einen Shuttle-Service an.

Die Preise auf Quiberon sind insgesamt recht human. Gutes Essen gibt's überall (natürlich vor allem Muscheln, etc.).

Quiberon ist ein Muss bei Flügen in die südliche Bretagne!

Belle Île (LFEA)

Zum Abschluß noch die zweite Bretagne-Insel mit Flugplatz: Belle-Île. Diese liegt ca. 20 Kilometer vor der Spitze von Quiberon. Sie ist größer und auch grüner als die Ile d'Yeu. Vor allem aber: sie ist viel schöner! Dazu gleich mehr.

Der nur VFR anfliegbare Flugplatz liegt exakt im Zentrum der Insel. Auch hier, ähnlich wie in Quiberon, sehr unregelmäßige Öfffnungszeiten des AFIS, je nach Jahreszeit. Bei aktivem AFIS ist auch ganz offiziell Funk auf Englisch möglich. Es gibt sogar Avgas am Platz, welches man aber nur während fester Uhrzeiten bekommen kann und etwas teurer ist als auf dem Festland. Gäste parken in der Regel auf Gras.

Es ist möglich, von AVIS oder auch einem, lokalen Anbieter einen Mietwagen an den Platz gebracht zu bekommen. Bei locatourisle.fr kann man unter anderem auch Auto vom Typ "Ente" (2CV) leihen! Die Bereitstellung am Platz klappt in der Tat hervorragend. Schlüssel im Handschuhfach. Man muss danach lediglich einmal im Büro des Verleihers vorbeifahren um den Papierkram zu erledigen. Allerdings sind die Mietatutos nicht billig. Aber auch Taxis sind natürlich eher teuer (sowie häufig auch schwer zu bekommen) und für's Fahrrad ist die Insel eher etwas zu groß (es sei denn, man hat mehere Tage zur Verfügung). Es gibt wohl auch eine Bushaltestelle am Platzausgang. Das gelegentlich empfohlene, etwas teurere Hotel Desirade ist zur Not auch noch fußläufig vom Platz aus zu erreichen (1,6 km der Straße nach Südwesten folgen, ist aber kein Spaß). Auf Anfrage wird man in der Regel aber auch am Platz abgeholt. Auch das hochwertige Spa-Hotel Castel Clara holt Mittagessensgäste oder Übernachtungsgäste vom Flugplatz ab.

Hauptort der Insel ist Le Palais. An dessen Westseite ein Klassiker ist das Hotel Citadell Vauban in einer alten Zitadelle. Nicht ganz billig. Man wird aber auf freundliche Anfrage von deren Personal am Flugplatz abgeholt. Le Palais ist natürlich Dreh- und Angelpunkt der Insel und somit als "touristisch" zu bezeichnen. Dennoch hat er sich seinen Charme erhalten, ganz im Gegensatz zum Hauptort der Île d'Yeu (Port Joinville).

Der Betrieb auf der Insel ist natürlich sehr stark jahreszeitabhängig. Im Hochsommer ist vorresevieren unbedingt notwendig. Alles nicht ganz billig. Es gibt viele kleine Strände rund um die Insel. Kleine Orte wie insbesondere Sauzon sind hübsch. Dort ist z.B. das "La Cale" zu emfehlen. Am Rande von Sauzon findet man im Hotel "Aux Tamarins" eine wunderbare Unterkunft (relativ günstig, familiär, schöner Garten). Golfern empfehle ich eine Runde auf dem im Norden der Insel bei Sauzon gelegenen Golfplatz. Das dortige 2. Loch ist ganz speziell. Zum Sonnenuntergang findet man sich gerne an der Nordspitze der Insel ein, die man von Sauzon aus in einer halben Stunde zu Fuß erreichen kann.

Fazit: die Belle Île ist - bei schönem Wetter - sehr zu empfehlen!


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