Flugvorbereitung/Karten
Karten (AIP, Jeppesen & Co.)

VFR-Streckenkarten (Papier)

Vorweg: Papierkarten sollte man wenn möglich wegen der besseren Auswahl, Aktualität und der günstigeren Preise stets bei einem französischen Flugbedarfshändler bestellen. Ein solcher Händler, welcher seine Website auch komplett in Englisch hat, ist Aeroshoppy. Ansonsten auch z.B. boutique.aero (nur auf französisch).

Seitdem es von Jeppesen keine VFR-Karten im Maßstab 1:500000 mehr gibt, hat man nun noch die Auswahl zwischen folgenden Karten:

1. IGN (aka "die französischen ICAO-Karten")

Der Maßstab ist 1:500000. Diese Karte ist in der französischen PPL-Szene der Standard zum Navigieren im Fluge. Für deutsche Piloten ist das Design naturgemäß zunächst etwas ungewohnt. Dazu kommt erschwerend in Teilen des Landes die Luftraumstruktur mit den vielen Beschränkungengebieten hinzu. Ich bin persönlich nie Freund dieser Karten gewesen, habe stattdessen früher lieber die Jeppesen-Karten verwendet. Im Bereich 1:500000 sind diese IGN-Karten für Frankreich mittlerweile aber alternativlos.

Es gibt 4 Blätter ("Nord Est", "Nord Ouest", "Sud Est", "Sud Ouest"). Die Bestellung ist auch bei den deutschen Flugbedarfshändlern möglich. Der Preis beträgt bei den französischen Flugbedarfhändlern 21,50€ pro Blatt; die Karten sind also schon dort nicht ganz billig. In Deutschland sind es noch ein paar Euro mehr.

Es sei gesagt, dass alle aktuellen IGN-Karten kostenlos online einsehbar sind:

Géoportail.fr (im Suchfeld dann "Carte OACI VFR" eingeben)

Außerdem sei noch gesagt, dass die IGN-Karten einige Details enthalten, die auf vielen anderen Karten (vor allem den elektronischen) fehlen. Dazu gehört die Farbcodierung der besidelten Gebiete, welche die Mindesthöhen für VFR-Flüge definieren (siehe für weitere Infos den Abschnitt "Luftraumstruktur"). Auch die vielen kleinen Überflugverbotsgebiete (Gefängnisse, etc.), die in den IGN-Karten als kleine rote bzw. rosafarbene Quadrate mit einem weißen Kreis darin verzeichnet sind, fehlen z.B. bei Skydemon komplett.

2. SIA (1:1.000.000) --> "Pochette VFR"

Direkt vom französischen AIS, dem "SIA", werden zwei Mal pro Jahr zwei Karten von Frankreich (Nord und Süd) im Maßstab 1:1.000.000 veröffentlicht. Klassischerweise wird diese im Paket der "Pochette VFR" erworben, einem kleinen Flugvorbereitungsset, welches je nach Variante auch noch ein paar andere nützliche Dokumente und Karten enthält. Der reine Kartenset kostet (in Frankreich) 23,60 Euro. Damit hat man dann ganz Frankreich abgedeckt! Diese Variante ist also um ein vielfaches günstiger als die der IGN-Karten.

Ob man allerdings bei einem Maßstab von 1:1.000.000 ausreichend Detailinformationen hat, ist fraglich. Viele Details fehlen oder sind nur schwer zu erkennen. Es hängt auch ein bisschen davon ab, wie man navigiert. In jedem Fall ist diese Karte als Backup zu einer elektronischen Lösung eine gute Idee. Es gibt aber noch bessere, benutzerfreundlichere Alternativen für Karten im Maßstab 1:1000.000:

3. Cartabossy

Seit vielen Jahren gibt es diese von Jean Bossy entworfene Karte im Maßstab 1:1.000.000, welche ebenfalls ganz Frankreich abdeckt. Diese Karte ist bei Freizeitpiloten aus Frankreich sehr beliebt. Sie wird von Jean Bossy seit jeher mit sehr viel Sinn fürs Detail erarbeitet. Sie enthält auch sehr viele UL-Flugfelder. Außerdem enthält sie direkt auf der Karte detaillierte Infos zur Treibstoffverfügbarkeit, inkl. Mogas.

Sie wird auch in Deutschland z.B. von Friebe vertrieben (28 Euro). Bei französischen Flugbedarfshändlern kostet sie allerdings nur 17,50 Euro. Der Name: "France Jour". Dazu gibt es übrigens eine "Weekend"-Variante dieser Karte, d.h. eine Version, in der jene Beschränkungsgebiete, die nur unter der Woche aktiv sind, komplett ausgeblendet sind (NOTAMs muss man natürlich trotzdem checken). Dadurch wird die Karte in gewissen Landesteilen viel übersichtlicher. Da man aber selten ausschließlich am Wochenende in Frankreich unterwegs ist, bin ich persönlich davon nicht so überzeugt. Man müsste dann schon beide Karten haben (und auch immer die richtige anwenden). Immerhin: die Weekend-Karte kostet (in Frankreich) gar nur 12,50 Euro.

Die Carabossy-Karte kann man auch auf Tablets (dann mit der eigenen GPS-Position) darstellen. Dafür gibt es eine einfache App direkt von Cartabossy. Wer die Papierkarte kauft, bekommt zusätzlich umsonst den Zugang zur Tablet-Version. Außerdem kann man die Karte direkt in einigen anderen Flugplanungs/-durchführungs-Apps darstellen.

4. Editerra / "Air Million" 1:1.000.000

Editerra ist der frühere Verlag von Jean Bossy. Die beiden haben sich vor ein paar Jahren wohl zerstritten: seitdem veröffentlicht Editerra ebenfalls eine sehr ähnliche Karte. Bossy verlegt seine Karte jetzt in Eigenregie.

Die Unterschiede sind wohl sehr gering. Tendenziell soll in gewissen Details die Bossy-Karte noch etwas besser sein. Auch sie gibt es in der Wochentags- und der Wochenend-Version. Letztere ist bei Bossy etwas günstiger. Einziger Vorteil der "Air Million"-Karten: sie gibt es auch für viele andere europäische Länder, d.h. wenn man diese ebenfalls benutzt, genießt man maximale Einheitlichkeit im Kartendesign.

5. SIA Karten im Maßstab 1:250000

Für gewisse Metropolregionen Frankreichs gibt es auch Karten im Format 1:250.000. Wer verstärkt in einer dieser Regionen unterwegs sein wird, kann diese gut gebrauchen.

6. DFS Visual 500 Serie

Zwar bietet die DFS ihre "Visual-500-Karten" auch für Teile des Ostens Frankreichs an; leider aber gibt es keine landesweite Abdeckung. Außerdem sind diese DFS-Karten stets chronisch veraltet.

Abschließend noch Folgendes: Unabhängig von der Frage, welches Kartenprodukt man verwendet, sei hier noch einmal ausdrücklich empfohlen, diese vor dem Flug wirklich sehr genau zu studieren, da die Luftraumstruktur oft erst nach längerem Betrachten der Karte gänzlich klar wird. Insbesondere ist es nicht einfach, die vertikalen Ausmaße der diversen Lufträume wie TMAs, CTRs sowie der vielen Flugbeschränkungsgebiete auf Anhieb zu erkennen und zu verinnerlichen.

VFR-Karten auf iPad und anderen Tablets

Bekanntermaßen sind derzeit Tablets als Cockpitool in der GA groß im Vormarsch. Dies gilt auch für die digitale Darstellung von VFR-Karten. Einleitend so dazu gesagt, dass es in Frankreich (wie in Deutschland auch) keine Verpflichtung gibt, Papierkarten an Bord zu führen (im Gegenteil: wer *nur* mit Papierkarten an Bord fliegt, der entspricht nicht den Anforderungen an Part-NCO, da dieser stets Kartenmaterial gemäß aktuellem AIRAC-Cycle fordert und jährlich 1x neu aufgesetzte Papierkarten dies natürlich nicht leisten können).

Daher kann z.B. ein iPad zumindest theoretisch komplett die bisherigen Papierkarten ersetzen. Ob man nun Papier oder Elektronik vorzieht (und ob man im Fall von Elektronik doch noch eine Papierkarte als back-up mit sich führen möchte), muss letztlich jeder für sich entscheiden. Wichtig ist bei allen digitalen Produkten, die Vektorkarten verwenden, dass man bei den Darstellungseinstellungen keine Fehler macht und dadurch unter Umständen wichtige Lufträume ausgeblendet werden. Wenn einem aufgrund eines solchen Fehlers eine Luftraumverletzung unterläuft, wird es natürlich kein Pardon geben.

Die Alternativen bestehen hier weitgehend aus:

1. Air Navigation Pro

ANP war die erste Anwendung für das iPad, die das Darstellen von VFR-Streckenkarten auf dem iPad ermöglichte und populär machte. Man hat hier die Wahl: Entweder man lädt nur die kostenlosen (schlechten) Landschaftskarten und legt dann die direkt von ANP gelieferten Luftraumstrukturdaten darüber. Man erhält so eine komplett konfigurierbare Vektorkarte. Darin enthalten: sehr viele UL-Gelände und Privatflugplätze. Diese Alternative ist günstig (man muss nur einmalig für die ANP-App bezahlen), allerdings gelten die ANP-eigenen Daten als fehlerbehaftet und lückenhaft. Positiv ist aber anzumerken, dass alle bekannten UL-Gelände Privatflugplätze in der Datenbank enthalten sind.

Alternativ kann man innerhalb der App verschiedene kommerzielle Add-on Karten (als Rasterkarten) hinzukaufen. Nachteil: es handelt sich schlicht um elektronische Versionen der Papierkarte, d.h. es ist nicht möglich, durch Filtereinstellungen z.B. einzelne Elemente ein- oder auszublenden. Außerdem finden auf dieser Karte logischerweise unterjährig keine Updates statt.

Insgesamt gilt ANP aber als nicht sehr gut supportet. Daher sollte man (bei Benutzung ohne kostenpflichtige Add-on Karten) aufpassen bei der Datenqualität und sich wenn überhaupt nicht ausschließlich auf ANP verlassen, sondern die Lufträume etc. stets mittels einer anderen aktuellen Karte gegenchecken.

2. Skydemon

Das von Briten entwickelte Programm Skydemon (der Marktführer) geht einen anderen Weg. Die Karten sind allesamt proprietäre Kartenformate in Form von Vektorenkarten. Dies hat den Vorteil, dass man die Karten beliebig "customizen" kann und diese auch permanent im AIRAC-Cycle aktualisiert werden. Außerdem kann man den "Stil" der Kartendarstellung festlegen, z.B. so, dass diese dann weitgehend dem von deutschen Piloten gewohnten Layout der DFS-ICAO-Karten entspricht. Ein grundsätzlich sehr gutes Programm. Es gibt nur wenige Datenfehler, da eine recht große Kundschaft dafür sorgt, dass diese stets sehr rasch behoben werden. Das Programm wird ständig weiterentwickelt. Auch hier sind alle bekannten UL-Gelände und Privatflugplätze enthalten. Tipp: man muss nicht unbedingt ein Jahresabo abschließen; es gibt auch die Möglichkeit, das Programm nur für z.B. einen Monat, quasi als "Trip-Kit" zu aktivieren..

Die (in den IGN-Karten) mittels verschiedener Farben genau codierten Mindestflughöhen über Städten werden leider in Skydemon nicht wiedergegeben.

3. Jeppesen Mobile Flite Deck VFR

Die 2013 neu vorgestellte Jeppesen-Software "Mobile Flite Deck VFR" erlaubt u.a. das Darstellen der gewohnten Jeppesen VFR-Streckenkarten (als Vektorkarte) auf dem iPad. Genau gesagt ist dieses Produkt nunmehr die einzige verbliebene Möglichkeit, mit Jeppesens VFR+GPS-Karten zu arbeiten. Die Karten sind gut gemacht und sehr detailreich; MFDVFR stellt aber die teuerste Alternative dar. Dafür ist preislich zu berücksichtigen, dass Jeppesen MFDVFR nicht nur die Streckenkarten, sondern auch die Anflugkarten enthält (und diese sehr nett und elegant verknüpft hat). Außerdem kann man, wenn jediglich eine große Flugreise durch Frankreich geplant ist, für halbwegs vertretbares Geld auch hier ein 28 Tage lang gültiges Trip-Kit erwerben. Die Datenqualität von Jeppesen gilt als sehr gut. Die digital dargestellte Vektorkarte ist naturgemäß stets brandaktuell. Leider enthält die "Karte" in MFDVFR keinerlei UL-Gelände und Privatflugplätze (und diese können auch nicht behelfsweise als "user-waypoints" eingefügt werden), was speziell für UL-Piloten ein k.o.-Argument sein kann. Außerdem ist MFDVFR letztlich kein ganz vollständiges Flugplanungsprogramm; es fehlen Funktionen wie Weight & Balance, das Aufgeben von Flugplänen, etc.

Dennoch lieben viele "europäische" Piloten Jeppesen-Produkte sehr. Da weiß man einfach, was man hat. Das Vertrauen in Datenqualität ist groß. Und der Look der Karten ist noch von den alten Papierkarten bekannt. Außerdem ist z.B. die Geländedarstellung besonders im Gebirge viel besser und detaillierter als bei Skydemon.

Die (in den IGN-Karten) mittels verschiedener Farben genau codierten Mindestflughöhen über Städten werden leider in MFDVFR nicht wiedergegeben.

4. PocketFMS / EasyVFR

Das klassische PC-Produkt heißt "PocketFMS", die iPad-Version davon nennt sich "EasyVFR". Das Konzept ist ähnlich wie bei Skydemon, sprich es werden proprietäre Vektorkarten dargestellt. Auch dieses Programm soll erwähnt sein, denn die Qualität der Luftraumdaten hat einen guten Ruf. Außerdem sind auch hier alle Privatflugplätze / UL-Gelände enthalten. Leider ist die Grafik ein bisschen "computerspiel-artig", was mir persönlich nicht so gut gefällt. Das ist aber wirklich sehr Geschmackssache. Allerdings fehlen außerdem in den Bergen sämtliche Geländehöhepunkte. Und: die "user-base" ist - obwohl sie langsam größer wird - noch immer deutlich kleiner als bei Skydemon, so dass die Wahrscheinlichkeit von Datenfehlern letztlich größer ist.

5. Garmin Pilot

Seit ca. 2016 ist auch das kombinierte VFR-& IFR-Programm von Garmin als erntzunehmende Alternative zu bezeichnen. Ähnlich wie AirNavPro erlaubt Garmin Pilot beides, also entweder die Garmin-eigenen Vektorkarten zu verwenden oder als Rasterversion andere Karten (in diesem Fall die IGN-Karten) hinzuzukaufen. Letzteres ist keine besonders elegante Lösung, aber geht natürlich, auch wenn es dann natürlich in Summe recht teuer wird. Außerdem hat man dann eben die entsprechenden Nachteile von Rasterkarten, also z.B. die nur einmalige Aktualisierung pro Jahr. Die "eigenen" Vektorkarten von Garmin hingegen haben leider im Detail noch immer einige Schwachpunkte. Z.B. fehlen sämtliche VFR-Routen entlang der Cote d'Azûr, außerdem zahlreche Naturschutzgebiete. Daher kann ich Garmin Pilot für das Fliegen in Frankreich - zumindest ohne den Hinzukauf weiterer Karten - nicht wirklich empfehlen.

Airport Directories, Aerodrome Charts und VFR-Anflugkarten

Bei den VFR-Anflugkarten ("VAC") hat man wiederum die Wahl, entweder einzeln jene aus der offiziellen französischen AIP (der entsprechende Abschnitt nennt sich "Altas VFR") via Internet downzuloaden (siehe unten) oder von Jeppesen FD / Mobile Flight Deck VFR bzw. das so genannte "Trip-Kit" zu beziehen.

Es muss erwähnt sein, dass der Zugang zur gesamten AIP von Frankreich (inklusive VACs!) gratis über das Internet (siehe weiter unten) möglich ist und diese Anflugkarten auch von hoher Quailität sind. In jedem Fall rate ich aber dazu, stets für alle Plätze (Stichwort: Planänderung) Karten dabei zu haben (nicht nur für Start- und Zielplatz).

Ganz besonders empfehlen tue ich die iPad-App "iVAC", auf der man stets alle Sichtanflugkarten (auch offline) parat hat. Besser geht es nicht (lediglich eine Geo-Referenzierung gibt es dort nicht). Auch direkt in Skydemon kann man die Anflugkarten aus der AIP einsehen (dort mit Georeferenzierung). Selbiges gilt für EasyVFR. Bei Jeppesen MFDVFR sind die Anflugkarten ja nahtlos in die normale "Streckenkartendarstellung" integriert.

Wichtiger Tipp: in Frankreich gibt es für VFR keine separaten AD-Abschnitte mit den Flugplatzdaten wie Öffnungszeiten, etc. Diese Info hängen jeweils direkt bei den Sichtanflugkarten hinten dran.

Noch ein Tipp am Rande: Wer seinen Flug wirklich "perfekt" vorbereiten will, vergleicht insbesondere die Airport Directories von Jeppesen noch mit denen direkt aus der AIP. Meine Erfahrung ist, dass Jeppesen bei der Zusammenstellung des Abschnitts "AD" teilweise etwas synthetisch arbeitet und einige nicht gänzlich unwichtige Besonderheiten bzw. Regulierungen nicht übernimmt!. Und die NOTAMs nicht vergessen!

IFR-Streckenkarten

Was IFR-Streckenkarten betriftt, so nimmt man klassisch z.B. die gedruckten Jeppesen Low Altitude Charts. Frankreich wird abgedeckt durch die Karten E(LO) 3/4 sowie E(LO) 5/6. Zur Not (z.B. sehr kurzfristig geplanter Flug) kann man sich auch Auszüge der Enroute-Charts aus der Online-AIP ausdrucken. Eleganter ist es, sich diese als pdf auf's iPad zu kopieren. Es ist zu erwarten, dass auch die IFR-Streckenkarten von Jeppesen bald nicht mehr in Papierform angeboten werden.

Alternativ kann man die Enroute-Charts von Jeppesen FD auf einem iPad verwenden, was sehr gut funktioniert. Auch Skydemon bietet einen "IFR-Modus", um die Streckenkarten einzusehen.

IFR-Anflugkarten

Auch hier ist die die Zeit der Papierkarten bei Jeppesen mittlerweile vorbei. Für die IFR-Anflugkarten (IAPs, SIDs, STARs) empfiehlt sich für eine größere Tour das elektronische Angebot von Jeppesen in Verbindung mit einem iPad. Auch hier kann man für einmalige Flüge die Trip-Kits IFR für Frankreich bekommen. Diese sind allerdings schon relativ teuer. Für kleinere Touren empfiehlt es sich hingegen, die AIP-Charts der benötigen Plätze aus dem Internet zu laden und zu drucken (siehe unten), oder aber - etwas eleganter - als pdf auf dem iPad zu speichern. Noch eleganter ist es, Skydemon zu verwenden, wo alle diese Karten geladen werden können. Dabei sollte man vor dem Flug sämtliche womöglich zu verwendenden Karten auf dem iPad speichern. Idealerweise sollte man aber zumindest für Start- und Landeplatz sowie Alternate auch Papierkarten an Bord haben.

Das kostenlose Online-Angebot des SIA

Hier sei kurz kurz erklärt, wie man sich über die Internet-Seite des SIA Zugang zur AIP von Frankreich verschafft. Es ist jeweils keinerlei Login notwendig.

Homepage des SIA

Alle VFR-Anflugkarten (inklusive VFR-AD-Infos) gibt es unter dem links in der Menüleiste befindlichen Button "Atlas VAC France".

Den kompletten Rest der AIP, inklusive IFR-Anflugkarten, gibt es unter dem links in der Menüleiste befindlichen Button "eAIP France". Dort dann auf den aktuellen AIRAC-Cycle (oberster Link) klicken und dann links im Menü den gesuchten Abschnitt anwählen. Die IFR-Anflugkarten bekommt man, wenn man unter AD2 den entsprechenden Platz auswählt und dann und auf der rechten Seite durch die ganzen Textinformationen ganz bis nach unten scrollt.)

Auch alle anderen offiziellen Luftfahrtinformationen wie AIP SUP, AIC und NOTAM lassen sich direkt über diese Website einsehen. Paradiesisch!


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